Mit Version 26.1 seiner E-Mail-Archivierungslösungen bringt MailStore ein strategisch wichtiges Update.
MailStore Cloud wird um neue Funktionen erweitert, die Administratoren und Endanwender im Alltag unterstützen. Bei MailStore Server und der MailStore SPE stehen die Vorbereitung auf Änderungen bei Microsoft 365, mehr Automatisierung für MSPs sowie sicherheitsrelevante Architekturentscheidungen im Fokus
Neu in MailStore Cloud 26.1
Weiterleitung archivierter E-Mails
Archivierte E-Mails können im Web Access als Anhang an eine E-Mail weitergeleitet werden. Als Absender muss ein Microsoft 365-Postfach konfiguriert sein. Damit lassen sich archivierte Inhalte gezielt und nachvollziehbar wieder bereitstellen.
Neuer Archivierungszeitraum für Postfächer
Administratoren können die Postfacharchivierung nun auf E-Mails eines bestimmten Alters begrenzen. So lassen sich z. B. Nachrichten ausschließen, deren gesetzliche Aufbewahrungsfristen bereits erfüllt sind – ein klarer Vorteil für Datenhygiene und Kostenkontrolle.
Status-Benachrichtigungen für MailStore Cloud
Partner und Kunden können sich unter status.opentext.com für MailStore Cloud-Benachrichtigungen registrieren und werden über Wartungen, Updates oder Downtimes informiert.
Verbesserte Sicherheit und Stabilität
Nach einer Passwortänderung werden alle aktiven Sitzungen automatisch beendet. Zusätzlich wurden interne Komponenten und Drittanbieterdienste aktualisiert sowie Performance und Skalierbarkeit weiter verbessert.
Eine ausführliche Übersicht aller Neuerungen finden Sie im Changelog zu MailStore Cloud.
Neu in MailStore Server 26.1 & MailStore SPE 26.1
Microsoft Graph statt EWS
Da Exchange Web Services (EWS) für Exchange Online ab Oktober 2026 eingestellt wird, führt Version 26.1 neue Archivierungsprofile auf Basis der Microsoft Graph API ein. Damit ist die E-Mail-Archivierung für Microsoft 365 langfristig abgesichert und technisch zukunftsfähig.
Erweiterte Management-API für MSPs
Besonders für Managed Services Provider interessant: Die Management-API wurde deutlich erweitert.
Anmeldeinformationen für Microsoft 365 / Entra ID sowie MailStore Cloud Export können nun remote verwaltet und aktualisiert werden.
Zusätzlich lassen sich Archivspeicher per API übertragen oder zusammenführen, was Migrationen – insbesondere von externen Datenbanken – erheblich vereinfacht.
Vorankündigung: Ende externer Datenbanken und MailStore Proxy
MailStore kündigt an, die Unterstützung von Microsoft SQL Server, PostgreSQL sowie MailStore Proxy bis Ende 2026 einzustellen. Ziel ist eine reduzierte Komplexität, höhere Sicherheit und bessere Performance durch die integrierte MailStore-Datenbank.
Zur Vorbereitung unterstützt Version 26.1 bereits die Übertragung von Archivspeichern zwischen verschiedenen Speicherzielen.
Weitere relevante Verbesserungen
- Mehr Transparenz im MailStore-Client (angemeldeter Benutzer, Anzahl ausgewählter Nachrichten)
- Erweiterte Statusberichte mit archivierten E-Mails pro Profil
- Verbesserte Sitzungs-Sicherheit bei Passwortänderungen
- Diverse Bugfixes und aktualisierte Drittanbieterkomponenten
Eine ausführliche Übersicht aller Neuerungen finden Sie in den Changelogs zu MailStore Server sowie zur MailStore SPE.